Online Forex Trading Software-Programme ermöglichen den Handel mit Devisen im Rahmen eines so genannten managed Forex. Der Anlagegrundsatz des managed Forex, der auch per Online Forex genutzt werden kann, beruht oftmals auf einem abgestimmten Einsatz folgender Strategien: der Trendfolgestrategie, der Ausbruchstrategie und der Swing Trading-Strategie in verschiedenen Anlageklassen.
Zudem werden unterschiedliche Zeithorizonte im managed Forex miteinbezogen, daher gibt es kurz-, mittel- und langfristige Strategien. In den verschiedenen Anlageklassen nutzen die Handelnden sowohl Short als auch Long Positionen zur Vermehrung ihres Vermögens.
Für managed Forex, auch im Rahmen des Forex Trading System, gibt es genauso wie für herkömmliche Devisengeschäfte im Internet spezielle Accounts, für die sich der Anleger vor Beginn seiner Aktivitäten registrieren muss. Ist er erst einmal registriert, profitiert er von Übersichten aller offenen Positionen in Echtzeit sowie weiter zurück liegenden Transaktionen und Ergebnissen.
Zudem hält ihn der Betreiber oder Forex Broker der Accounts ständig über aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden und stellt zahlreiche weitere Informationen zur Verfügung, die dem Anleger bei seiner Entscheidungsfindung beim Forex Trading unterstützen sollen. Der Anleger hat stets einen aktuellen Überblick über seine Aktivitäten des Forex Trading und die Höhe seines Kapitals.
Managed Accounts haben manchmal nur eine Laufzeit von einem Monat. Der Anleger hat dabei die Wahl, ob er sich die monatlichen Erträge ausschütten lassen möchte oder ob er die Erträge wieder im Rahmen des managed Forex anlegt und seinen managed Account weiter zur Verfügung haben möchte.
Für relativ unerfahrene Investoren im Devisenhandel bzw. beim Forex Trading ist das managed Forex sicherlich eine gute Gelegenheit, Erfahrungen über den Forex Markt und dessen Funktionsweise zu sammeln. Allerdings dürfte klar sein, dass diese Möglichkeit von den Betreibern der jeweiligen Accounts nicht zum Nulltarif angeboten wird.
Es entstehen für den Anleger also Zusatzkosten in Form monatlicher Gebühren oder einer prozentualen Beteiligung des Betreibers an den Erträgen des Anlegers. Wer nun glaubt, dass sich der Anbieter eines Accounts auch im Verlustfalle beteiligt, liegt falsch. Grundsätzlich ist es beim managed Forex immer so, dass im Falle eines Gewinnes noch jemand die Hand aufhält und vom erfolgreichen Anleger abkassiert, im Verlustfalle der Investor jedoch auf sich allein gestellt ist und niemand ihm auch nur einen Cent seines verlorenen Kapitals zurück gibt.